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Sonntagsmusik


Flyer Sonntagsmusik

Im Jahre 1958 schrieb der damals 29-jährige tschechische Organist und Komponist Petr Eben einen großangelegten Orgelzyklus, den er mit dem Titel „Sonntagsmusik“ versah. Er legte dadurch in Zeiten größter Glaubensverfolgung in der damaligen Tschechoslowakei ein mutiges Bekenntnis zum Christentum ab. Die Konsequenzen musste er durch jahrzehntelange berufliche Repressalien ertragen.
Heute müssen wir in unserem Land keine Verfolgung fürchten, wenn wir unseren Glauben praktizieren.
Die Gefahr kommt eher von innen. In unserer entchristlichten, säkularen Welt bedarf es eines ganz anderen Mutes, Zeugnis für das Christentum abzulegen. So möchte die neue Konzertreihe „Sonntagsmusik“ dem Sonntag, dem Tag des Herrn, ein Gesicht geben, die Kultur des Sonntags pflegen und die Klänge zu Gehör bringen, die die jeweilige Jahreszeit prägen, die in der Feier der Gottesdienste aber nicht immer Platz finden.
Die „Sonntagsmusik“ lädt Sie ein, etwa einmal im Monat nach dem Gottesdienst um 9:30 Uhr noch in der Kirche zu verweilen und für etwa eine halbe Stunde der Orgelmusik zu lauschen. Der Beginn des Konzertes ist so geregelt, dass Gottedienst und Konzert unabhängig voneinander besucht werden können. Der Besuch der Sonntagsmusik ist frei; um eine Spende zu Gunsten der Musik im Gottesdienst wird gebeten. Neben Musik von Johann Sebastian Bach und Werken aus Barock und Romantik werden es auch die Klänge von Petr Eben und seiner Sonntagsmusik sein, die sich wie ein roter Faden durch die „Sonntagsmusik“ in St. Blasius ziehen werden.

Renzension der 1. Sonntagsmusik